Inbetriebnahmemanagement Pharma

Ganzheitliches Inbetriebnahmemanagement (GIBM) für Ihre Pharma-Anlage

Das Inbetriebnahmemanagement (IBM) sollte nicht erst mit dem Montageende (MC = Mechanical Completion) Ihrer verfahrenstechnischen Anlage in den Branchen Pharma & Biotech oder auch Petrochemie, Kraftwerkstechnik und Wasseraufbereitung beginnen.

Ein ganzheitliches Inbetriebnahmemanagement (GIBM) startet bereits in der Planungsphase einer verfahrenstechnischen Anlage.

Inbetriebnahmemanagement (IBM) - Ganzheitliches Inbetriebnahmemanagement (GIBM) - Inbetriebnahmemanagement Pharma - Swiss Commissioning GmbH
Ganzheitliches Inbetriebnahmemanagement (GIBM) by Swiss Commissioning GmbH
Thomas Stünkel - Inbetriebnahmemanagement (IBM) - Ganzheitliches Inbetriebnahmemanagement (GIBM) - Swiss Commissioning GmbH
Thomas Stünkel – Inbetriebnahmemanager & CEO Swiss Commissioning GmbH

Idealerweise wird der spätere Inbetriebnahmeleiter schon in die Planung der Anlage einbezogen.

So lassen sich zum Beispiel teure, nachträgliche Umbauten – die für eine korrekte Inbetriebnahme notwendig sind – bereits in der Planungsphase berücksichtigen.

Der Inbetriebnahmeleiter kann dem Planungsteam auch wertvolle Hinweise aus seinem reichen IBN-Erfahrungsschatz geben, die grosse, unerwartete Kosten während der Inbetriebnahme und des Probebetriebes vermeiden können.

Je nach Branche betragen die Inbetriebnahmekosten beim Neubau einer verfahrenstechnischen Anlage zwischen 8 und 15 % der Investitionssumme.

Durch das ganzheitliche und gewerkeübergreifende Inbetriebnahmemanagement der Inbetriebnahme-Experten der Swiss Commissioning GmbH können diese Kosten – und auch die Zeitdauer der Inbetriebnahme – erheblich reduziert werden.

Weitere Vorteile des ganzheitlichen Inbetriebnahmemanagements sind minimierte Projektrisiken, ein schnellerer Start der Produktion mit einer permanent hohen Produktqualität, und dass sich das Userteam „abgeholt“ fühlt.

Die Inbetriebnahmemanager der Swiss Commissioning GmbH sind nicht nur technisch in der Inbetriebnahme von Anlagen versiert, sondern zeichnen sich ebenfalls durch eine hohe soziale und emotionale Kompetenz aus.

Warum ist eine hohe soziale und emotionale Kompetenz wichtig?

Wir möchten das am Beispiel einer realen – wirklich erlebten – Situation während der Inbetriebnahme einer Pharmaanlage illustrieren.

Unser Inbetriebnahme-Spezialist war in diesem Projekt als „rechte Hand“ (Inbetriebnahmekoordinator) des Inbetriebnahmemanagers auf Kundenseite tätig. Die Inbetriebnahme der pharmazeutischen Anlage war soweit fortgeschritten, dass wir für den nächsten IBN-Schritt Stickstoff in Pharma-Qualität für die Gefriertrockner benötigten. Der Stickstoff war bereits einige Tage zuvor geliefert worden und befand sich im Lagertank. Die verbindenden Rohrleitungen zu den Gefriertrocknern der Pharmaanlage waren geprüft und einsatzbereit. Somit stand dem ersten Test der Gefriertrockner am nächsten Tag nichts im Wege … oder doch?

Unser IBN-Koordinator fragte den IBN-Manager: „Karl (Name geändert), wir können doch morgen den Stickstoff für die Gefriertrockner aufdrehen?“
Karl sagte: „Ähm… so richtig eigentlich nicht …“
„Warum nicht?“ fragte unser Inbetriebnahmekoordinator.
„Weil die QA den Stickstoff noch nicht freigegeben hat.“ antwortete Karl.
„Na, dann sollen wir mit der QA-Abteilung sprechen.“
„Ähm… jo.“
10 Sekunden Stille.
„Karl, meinst Du, ICH sollte mit dem QA-Chef sprechen?“
„Ja, das wäre gut.“
„Ok.“

Hinweis: Der Inbetriebnahmemanager und der Chef der QA-Abteilung sind bei der gleichen Pharmafirma beschäftigt.

Unser IBN-Koordinator rief direkt im Anschluss an dieses Gespräch den Abteilungsleiter der QA an und vereinbarte einen Gesprächstermin für den gleichen Tag. Als erstes schüttete der QA-Chef unserem Inbetriebnahmekoordinator sein Herz aus, dass das Projektteam und der Inbetriebnahmemanager nicht mit ihm kommunizierten. Unser IBN-Koordinator hörte geduldig und aktiv zu. Danach sprach er mit dem QA-Abteilungsleiter mit viel Einfühlungsvermögen und auf Augenhöhe.

Was war das Ergebnis? Innerhalb eines Tages wurde der Pharma-Stickstoff im Tank von der QA-Abteilung freigegeben und wir konnten die Inbetriebnahme der Gefriertrockner fortsetzen.

Die Swiss Commissioning GmbH steht für ein ganzheitliches Inbetriebnahmemanagement – technisch versiert, mit sozialer und emotionaler Kompetenz.

Haben wir Ihr Interesse am ganzheitlichen Inbetriebnahmemanagement geweckt?

Dann rufen Sie uns unter +41 (41) 511 2000 an oder senden Sie uns eine Nachricht durch das Kontaktformular.

PS: Erläuterungen zu Abkürzungen und Fachbegriffen aus der Inbetriebnahme finden Sie in unserem Inbetriebnahme-Glossar auf Inbetriebnahme.eu.